Kanuwandern von Hannoversch Münden bis Petershagen

Beitragsseiten

Die Weser bietet für Kanutouren durch ihre sehr reizvolle Landschaft und das breite, strömungsarme Flussbett ein hervorragendes Umfeld. Die reizvolle Landschaft des Weserberglandes lässt sich vom Fluss aus noch einmal mehr genießen und entfaltet durch die Entschleunigung auf dem Wasser ihren vollen Reiz.

Die Strecke auf der Weser umfasst 231 km und lässt sich hervorragend in kleinere Abschnitte unterteilen. Im flogenden finden Sie zu allen Abschnitten wichtige Informationen zur Strecke, ihren Shenswürdigkeiten sowie Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Kanuwandern auf der Weser
Kanuwandern auf der Weser bei Beverungen

 

 

Bereich Hann. Münden
Alexander von Humboldt zählte Hann. Münden zu den sieben schönst gelegenen Städten der Welt und hier sollte jeder verweilen. Hann. Münden wird auch als "Dreiströme- und Dreiwälderstadt" bezeichnet. Einmal die buntsteinrote Fulda gleicht in ihren sanften und ernsten Zügen den Heiligen des Flusses. Bonifatius von Fulda und Lullus von Hersfeld. Die grazil quicklebendige grüne Werra dagegen ist ein Kind Thüringens und trägt etwas heiteres und musisches zur Schau. Flußlauf und Landschaft sind geformt durch den geologischen Aufbau des Berglandes. Drei Gebirge umgeben den Flußlauf Weser: der Kaufunger Wald, der Reinhardswald und der Bramwald. Die urwüchsigen Wälder laden direkt zum Wandern ein, denn hier sind noch die Märchengestalten der Gebrüder Grimm lebendig, und wie ein verwunschenes "Dornröschenschloß" liegt die Sababurg tief im Reinhardswald versteckt. Hann. Münden selbst mit seinen fachwerkbunten Häusern, dem hochragenden Schloß, dem im Renaissancestil 1603 erbauten Rathaus, den noch erhaltenen Wehrbauten und den traulichen Gassen verbindet sich hier in Natur und Kunst zu einem einzigartigen harmonischen Stadtbild, welches unbedingt bewundert werden sollte.
Kilometer Backbord Steuerbord
  Campingplatz, Parkplatz für Wohnmobile
  Mündung Fulda Mündung Werra
0,0 "Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büßen müssen", Weserstein
0,05 Pegelanzeigeturm  
0,3 Straßenbrücke, Stadt Hann. Münden, Geschwindigkeitsbegrenzung
0,8 Schutzhafen und Bauhof der Stadt Hann. Münden  
1,3 Fa. Hans MUHL, Wassersportge-räte, Boote und Motorservice  
1,5   Jugendherberge
3,6 Campingplatz, freifahrende Personen- und Wagenfähre  

 


Bereich Oedelsheim/ Bursfelde/ Veckerhagen
An der Backbordseite zwischen km 22 und 16, wo das idyllische Niemetal den Hang des Bramwaldes einkerbt, liegt in Klostereinsamkeit die 1093 gegründete Benediktinerabtei Bursfelde. Einst ging von ihr die berühmte Klosterreform aus, und noch heute erscheint sie als Sinnbild des stillen und frommen Tales. Auf die-ser Strecke durchfließt der Fluß ein herrliches Waldtal, kein Straßen- oder Fabri-klärm stört die Ruhe der Natur. Kreischend schwingen sich, von dem Motorboot aufgestöbert, Fischreiher auf und streben ihren Horsten in dem Bergwald zu. Dörfer und einzelne Häuser säumen an dieser Strecke die Ufer.
Kilometer Backbord Steuerbord
11,5 Fähre
12   Ortschaft Hemeln, Campingplatz
18,7   Ortschaft Bursfelde, Fähre
24,7   Ortschaft Oedelsheim, Fähre, Wirtshaus am Ufer

 

Bereich Würgassen/ Bad Karlshafen/ Wahmbeck/ Bodenfelde/ Gieselwerder
Das Kernkraftwerk Würgassen, oft beschimpft, wird an der Backbordseite passiert, dann kommt Bad Karlshafen. Die Barockstadt Karlshafen wurde 1699 von dem Landgrafen Carl von Hessen als Hafenort gegründet. Der Hafen war eine Fehlspekulation, aber die Stadt entwickelte sich trotzdem und wurde ein vielbesuchter Badeort. Vor Bodenfelde erhält die Landschaft kühne Akzente, denn rote Felsen (Solling) und hohe Klippen bilden ein natürliches Felsentor.
Kilometer Backbord Steuerbord
  Campingplatz Straßenbrücke
28 Ortschaft Gieselwerder
31   Ortschaft Lippoldsberg, Fähre, Wirtshaus
32,8 Ortschaft Bodenfelde
35,8 Hochseilfähre Ost: Wahmbeck
38,0-37,1 Jetskistrecke
44 Hafen des Motorclubs "Weser-Diemel", Gastliegeplätze, Slip, Tank, Motorservice, Wasserski Bad Karlshafen
  Straßenbrücke
44,5   Campingplatz (modern), Sole-Mineral-Freibad
44,6 Kaimauer, Anleger (nicht empfehlenswert)  
44,8 Mündung der Diemel, Stadt Bad Karlshafen, Einkauf  
47 Hochseilfähre
49,5   Kernkraftwerk Würgassen, Kühlwasser Ein- und Auslauf

Bereich Höxter/Boffzen/Fürstenberg/Beverungen
In der Ortschaft Fürstenberg, auf dem roten Sollingfelsen, gründete Karl von Braunschweig 1747 die berühmte Porzellanmanufaktur Fürstenberg: noch heute wird hier das weltbekannte Porzellan hergestellt. Unbedingt besichtigen! In Beverungen endet das "romantische" und das "geschichtliche" Tal beginnt. Von besonderem Reiz erweist sich die Museenlandschaft Beverungen: Korbmacher Museum Dalhausen, Stuhlmuseum (in der Burg von 1330), Bauernhofmuseum Herstelle.
Kilometer Backbord Steuerbord
53,0 Straßenbrücke
53,5 Anleger, Einkauf und Tank im Ort Beverungen  
58,5 Eisenbahnbrücke
60 Hochseilfähre
62,5   Fürstenberg, Anleger, Natur-schutzgebiet "Kathagenberg"
63,5 Eisenbahnbrücke
67,5   Campingplatz, Anlegen am Ufer, Freibadeanstalt
  Höxter, Anlegemöglichkeit am Mauerwerk, Einkauf u.Tank in der Stadt  
68,3 Straßenbrücke
69,5 Schutzhafen des Wasser- u. Schiffahrtsamtes, Anlegen nur mit Genehmigung des Aufsichts-beamten  
69,8 Pionierübungsstrecke  
70,8 Eisenbahnbrücke

 

Bereich Stahle/Holzminden/Lüchtringen/Höxter
Die Stadt Holzminden gilt als Eingang zu den weiten Bergwäldern des Solling. Beim Campingplatz (km 80,5 Steuerbord) sollte es heißen: Alles klar zum Ankern, und dann hinein in die Stadt um sie zu bewundern und zu bestaunen. Genauso sollte sich jeder in der Stadt Höxter verhalten; hier noch mehr zu schreiben, wäre überflüssig, denn jeder sollte sich die Gegend mit eigenen Augen ansehen
Kilometer Backbord Steuerbord
70,8 Eisenbahnbrücke bei Corvey
71,0   Schloß Corvey
72,8 Lüchtringen  
73,3 Brücke zwischen Lüchtringen und Holzminden
80,0 Jachtclub-Anleger, Gastliege-plätze  
80,1 Kaimauer mit Anlegemöglichkeit Motorservice in der Stadt, Tank-möglichkeit  
80,2 Neue Weserbrücke Holzminden, B 64
85,6-87,0 Wasserskistrecke
81,015 Straßenbrücke
82,0-81,0 Pionierübungsstrecke

 


Bereich Hehlen/Bodenwerder/Pegestorf/Brevörde/Polle/Heinsen
Bodenwerder, wer kennt sie nicht, die Stadt des Lügenbarons Münchhausen, und wer Bodenwerder noch nicht kennt, sollte es kennenlernen. Hier kann man nicht, hier sollte man verweilen. Der Klosterort Kemnade und Bodenwerder zwingen zum längeren Ankern. Danach geht es weiter und die Landschaft kann man nicht mehr beschreiben oder man müßte ein Dichter sein. Der Fluß schlängelt sich in weiten Bögen durch die Landschaft, die eingerahmt wird von der Bergkuppe des Voglers (Backbord) und den Steilhängen der Hochfläche von Ottenstein (Steuerbord).
Kilometer Backbord Steuerbord
90,1-89,7 Aalfangstelle
92,2 Hochseilfähre Polle
92,5 Campingplatz, Anleger, Wirtshaus in der Nähe  
97   Wirtshaus (Mittagstisch) "Zur Brille", Anleger (begrenzt)
101 Wirtshaus "Steinmühle", Anleger begrenzt  
105,5 Toter Weserarm, gesperrte Wasserfläche Anleger (begrenzt), Wirtshaus (Mittagstisch) in der Nähe
106,8   Campingplatz, Verkaufsstand, Anleger (begrenzt)
108,5   Campingplatz
109 Toter Weser-Arm, Einfahrt verboten  
110   Schiffswerft (Reparatur für Notfälle)
111 Kaimauer, Anleger, Einkauf in der Nähe Geschwindigkeitsbegrenzung Stadt Bodenwerder, Straßenbrücke
    Hafen Kemnade, Benutzung nur mit Genehmigung des Hafenmeisters
111,7 Campingplatz Eisenbahnbrücke
112 Kemnade  

 

Bereich Ohr/Emmern/Kirchohsen/Grohnde/Hajen/Hehlen
Bei der Ortschaft Emmern berührt die Weser das romantische Emmertal, an der Steuerbordseite mit dem Scharfenberg und an der Backbordseite den Bückeberg und den Hellberg. Es schließt sich, bei km 122 das Hajener Holz an. Der Biergarten beim "Grohnder Fährhaus" ist ein Anlegen wert.
Kilometer Backbord Steuerbord
114,1-112,1 Wasserskistrecke
116,5 Hochseilfähre, Hehlen-Daspe
  Wirtshaus "Zum Ruhberg", Anleger  
120 Hochseilfähre
    Wirtshaus "Grohnder Fährhaus", Anleger, Campingplatz
122,5 Hochseilfähre
123,8-123,3 Vorsicht, Engstelle
124,7 KKW Grohnde  
126,8 Straßenbrücke
124,7 KKW Grohnde  
126,8 Straßenbrücke
127,3 Eisenbahnbrücke, bei Hochwasser nur Steuerbord-Brückendurchfahrt benutzen
129   Ortschaft Tündern, Einkauf und Tank im Ort, Motorservice
130 Geschwindigkeitsbegrenzung Ende
132,5   Wirtshaus (Mittagstisch) "Tündernsche Warte", Anleger des Motorclubs Hameln, Gastliegeplätze, Anmeldung im Clubhaus

Bereich Hessisch Oldendorf/Fischbeck/Hameln
Die Jurakalkfelsen des Wesergebirges (Backbord) begleiten den Fahrtensportler, vorbei an dem Stiftsort Fischbeck zur "Rattenfänger-Stadt" Hameln. Eine Unterbrechung der Fahr hier muß sein, denn nicht nur die Rattenfänger-Spiele laden ein, sondern die Sandsteinbauten der Renaissance und die herrlichen Fachwerkhäuser, die hier, wie in keiner anderen Stadt mehr bewundert werden können.
Kilometer Backbord Steuerbord
134,35   Bootshäuser, Anlegemöglick.
134,47 Eisenbahnbrücke
134,5   Hafen Hameln, für Sportboote nicht geeignet, Motorservice in der Stadt, Auskunft beim Hafenmeister
    Kaimauer, Anlegen nur für kurze Zeit
134,8 Schleuse Hameln Anleger, Einkauf und Tank im Stadtzentrum
  Weserwehr, Durchfahrt verboten. Bootsgasse nicht für Motorboote, nur leichte Boote auf Wagen. Anleger nur für Fahrgastschiffe
135 Straßenbrücke
    Weserwehr, Einfahrt nicht gestattet, gesperrte Wasserfläche
135,5 Straßenbrücke
    Jugendherberge
  Stadt Hameln, Geschwindigkeitsbegrenzung
136 Campingpl., Wirtshaus, Anleger  
137,5-136,5 Pionierübungsstrecke
146,5 Straßenbrücke, Stadt Hess. Oldendorf, Hotel-Restaurant "Weserterrasse", Steuerbord, Anleger am Backbordufer

Großenwieden: typisches Weserdorf, Fäherverbindung

 

Bereich Eisbergen/Rinteln/Großenwieden
Franz von Dingelstedt hat in seinem bekannten "Weserlied" dieses Tal besungen, welches auf der Steuerbord-Seite von den Keuperbergen des Lipperlandes eingerahmt wird. Die Universitätsstadt Rinteln und der Klosterort Möllenbeck zeugen von kulturhistorischer Bedeutung dieser Landschaft. Dieses Kleinod Rinteln ist einen Aufenthalt wert. Verträumte Gassen, kleine Gasthäuser und exclusive Hotels laden den Touristen zum Verweilen ein, auch das Freibad reizt zum Erfrischen.
Kilometer Backbord Steuerbord
    Anlegen neben Fähranleger, Grillmöglichkeit
152 Hochseilfähre (Wagen- und Personenfähre)
160,0-158,5 Wasser- u. Schiffahrtsamt Minden, Anlegen nur für kurze Zeit, Wasserski-Strecke, an Wochenenden  
    Straßenbrücke, Freibadeanstalt, Abstand halten
163 Stadt Rinteln
164,5 Gesperrte Einfahrt (Privat)  
166,5-166,0 Jetskistrecke  
166,5 Einfahrt Doktorsee, Sporthafen des Motoryacht-Clubs Rinteln, Gastliegeplätze, auch für große Boote, Einkauf  
168,5 Straßenbrücke, Ortschaft Eisbergen

Bereich Porta Westfalica/Bad Oeynhausen/Vlotho
Von der "Porta Westfalica" schlängelt sich die Weser zu der nahe gelegenen Stadt Bad Oeynhausen und dann nach Vlotho, hier finden die Wassersportler gute Anlegemöglichkeiten mit Tank (100 m vom Ufer). Die Keuperberge treten in der "Vlothoer Gosse" hart an den Fluß heran und treiben das Wasser zu einer starken Strömung an.
Kilometer Backbord Steuerbord
172,5-171 Enges Fahrwasser
174,2 Seilfähre
175,5 Sporthafen, Gastliegeplätze, Vorsicht bei Einfahrt starke Strömung, Untiefen.  
  Anlegemöglichkeit, Einkauf, Campingplatz, Wirtshaus mit Mittagstisch  
177 Seilfähre
177,5   Hafen, Gastliegeplätze, auch für große Boote
180,5 Campingplatz, Wirtshaus, DLRG, starker Sportbootverkehr.  
182,5-181,5 Starke Strömung, Eisenbahnbrücke
183   Holzhafenkai Vlotho, Anlegemöglichkeiten, Tank und Einkauf im Ort.
183,5 Straßenbrücke
186 Starker Sportverkehr an den Wochenenden und an Sonn- und Feiertagen
  Stadt Bad Oeynhausen  
187,8 Autobahnbrücke 2 x
188,2 Eisenbahnbrücke

 

Bereich Minden/Porta Westfalica
Der wichtigste Teil dieser Strecke ist die Wasserstraßenkreuzung in Minden. In 12 Meter Höhe fließt der Mittellandkanal.
Kilometer Backbord Steuerbord
  Campingplatz mit Anleger  
197,66 Straßenbrücke
198,36 Pegel Porta
199,75 Eisenbahnbrücke
201,09 Straßenbrücke, Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung
202,5 Geschwindigkeitsbegrenzung Stadtgebiet Minden
202,69 Schiffmühle  
202,8 Einfahrt Motorboothafen Bundeswehr Fußgängerbrücke
203,23
203,7
204,24
Straßenbrücke, öffentliche Sportbootanlegestelle
Eisenbahnbrücke
Straßenbrücke
204,47 Motorbootclub Minden Einfahrt Schleuse Minden-Süd
204,88   Kanalbrücke (alt)
204,93   Kanalbrücke (neu)
205,4 Zubringer zum Pumpwerk, Zufahrt gesperrt.  
206,28 Einfahrt Schleuse Minden-Nord, Bunkerboot Mittellandkanal - km 100,50  
207 Geschwindigkeitsbegrenzung Stadtgebiet Minden
208,5 Einfahrt TBG
209-213,5 Wasserskistrecke

Bereich Petershagen
Sportbootfahrer, die den regulären Verlauf der Weser befahren wollen, sollten beachten, daß die Wehrschleuse Schlüsselburg nur für Paddel- und Ruderboote befahrbar ist. Naturschutzgebiet. Die Landschaft wird bestimmt durch ausgedehnte Wiesen und Felder. Das Steinhuder Meer, der größte Binnensee Norddeutschlands, liegt nur wenige Kilometer, an der Backbordseite, entfernt. Petershagen lädt zum "an Land gehen" ein.
Kilometer Backbord Steuerbord
213 Ausfahrt Schleusenkanal 300 m, in den regulären Flußlauf (Steuerbordseite), Anleger des Motor-Yacht-Club Lahde, Gastliegeplätze. Neben dem Anleger gebührenpflichtiger Campingplatz. Gegenüber Anleger der Stadt Petershagen, Anlegen gebührenfrei.
224 Einfahrt in den regulären Weserlauf, 10 km bis Stau und Wehrschleuse, Schleuse nur für Paddel- und Ruderboote Einfahrt Schleusenkanal Petershagen
231 Ausfahrt Schleusenkanal Schlüsselburg